15.04.2017 | Kakao

Ärzte ratlos

Ursache für Kopfnicken genetisch bedingt?

Zum ersten Mal fiel Jakobs (2) Kopfnicken beim Autofahren auf. Seit fast einem Jahr nickt er inzwischen im Takt sobald Musik ertönt. Ratlos wandte sich Familie B. aus V. an ihren Kinderarzt, denn auch Sohn Levin (8 Monate) entwickelt einen ähnlichen Tick. Er bewegt seinen Arm im Rhythmus. Bei genauem Hinsehen bemerkt man auch bei den Töchtern Anna (13), Paula (13) und Emily (4) ähnliche Muster. Der Kinderarzt verwies die Familie an einen Neurologen der aber nach umfangreichen Tests keine Auffälligkeiten um Gehirn feststellen konnte. Nun beschäftigt sich das Institut für Genetik in Bonn mit dem Phänomen.

Der Ton macht die Musik. Oder?

Irgendwann bin ich irgendwie über das Hip Hop Projekt Ü3 PUNKT 0 aus Gütersloh gestolpert. Die EP gibt's als kostenlosen Download (mehr Infos unten). Also erst mal auf den Stick geladen, für ziemlich gut befunden und mit Jakob beim Autofahren angehört. Die Reaktion musste ich filmen...

Ich höre schon immer gerne mit den Kindern quer durch alle Genres und bin manchmal echt verwundert was da so passiert. Als Säugling sind alle Kinder zu Liedern von Rage Against the Machine auf meinem Arm eingeschlafen. Ohne hat das selten geklappt. Bon Voyage von Deichkind ist immer gut um die Stimmung etwas aufzulockern. Emily musste eine Zeit lang im Auto immer unbedingt How Much Is The Fish? von Scooter hören. Jetzt ist es Starlight Express. Da singen alle alles mit. 

Apropos singen und tanzen, um wieder auf die Töne zu kommen. Wir singen recht viel mit den Kindern (ja, die großen Mädchen singen auch mit. Nur nicht weiter sagen...). Was wir singen und wie sich das letztendlich anhört ist ja egal, ich glaube schlechter als ich singt kaum einer. Es gibt aber nichts was man wirklich so ausnahmslos überall zusammen machen kann wie singen.

Musik insgesamt betrachtet wird glaube ich oft etwas unterschätzt, gerade im Bezug auf Kinder. Sie kann so viel mehr als nur schön sein. Sie kann Gefühle ausdrücken, Gefühle zum Vorschein bringen, Sprachen lehren, Sicherheit geben, das Gedächtnis trainieren, den Körper in Bewegung bringen und selbst vor Mathe macht sie keinen Halt.


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Kommentare(1)


Dominik April 21, 2017, 7:24 pm
Hallo, schöner Artikel!
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